Samstag, 31.01.2009
Ja, Minister!
Das Nonplusultra der politischen Komödie: "Yes Minister" + Fortsetzung "Yes Premierminister":
Freitag, 23.05.2008
Was ist besser - Knast oder Hartz IV?
Tiger - die Kralle von Kreuzberg - klärt auf:
Was ist besser - Knast oder Hartz IV?
Die Antwort danach: Knast!
Und die passender Kleidung dazu gibts hier:
Haeftling.de
Was ist besser - Knast oder Hartz IV?
Die Antwort danach: Knast!
Und die passender Kleidung dazu gibts hier:
Haeftling.de
Mittwoch, 16.04.2008
"Ein Montag im Oktober"
Auf dieser wunderbaren Seite gibt es alle Texte/Untertitel zum wunderbaren Namensgeber dieses Blogs "Ein Montag im Oktober":
http://www.cswap.com/1981/First_Monday_in_October
Ich verneige mich ehrfürchtig!
Justice Snow
Eine Kostprobe:
Justice Snow unterhält sich mit seinem Referenten:
- What's this?
- Collins v. California, the kinky one from the 9th Circuit, the Berkeley student who wore a T-shirt that said "Fuck the White House".
- Did he have his pants off?
- It doesn't say.
- I don't see any clear and present danger that he intended to implement the opinion of his T-shirt.
- The 9th Circuit held it was offensive to public sensibility.
- Just being offensive is not an offense. One man's pornography may be another man's poetry.
http://www.cswap.com/1981/First_Monday_in_October
Ich verneige mich ehrfürchtig!
Justice Snow
Eine Kostprobe:
Justice Snow unterhält sich mit seinem Referenten:
- What's this?
- Collins v. California, the kinky one from the 9th Circuit, the Berkeley student who wore a T-shirt that said "Fuck the White House".
- Did he have his pants off?
- It doesn't say.
- I don't see any clear and present danger that he intended to implement the opinion of his T-shirt.
- The 9th Circuit held it was offensive to public sensibility.
- Just being offensive is not an offense. One man's pornography may be another man's poetry.
Montag, 31.03.2008
SPD-General-Wer?
Wie lautet der Name des aktuellen SPD-Generalsekretärs?
Erster Tipp:
88.
Zweiter Tipp:
siehe Foto

-->
Erster Tipp:
88.
Zweiter Tipp:
siehe Foto

Samstag, 22.03.2008
Juristen legen Gedichte aus
Christian Morgenstern: Das Huhn
Das Huhn ist eine - für Juristen leicht zu durchschauende - Metapher für den deutschen Verfassungsrichter, der täglich gefüttert wird, im übrigen den lieben langen Tag im Staub der deutschen Rechtslandschaft herumpickt, um nur ab und an mal ein Gnaden-Ei (=Urteil) zu legen, das bis dahin keiner vermisst hat, das aber trotzdem ab und an ganz gut schmeckt. (Dass auch manche verdorben sind, versteht sich von selbst.)
In der Bahnhofshalle, nicht für es gebaut,
geht ein Huhn
hin und her...
Die Bahnhofshalle wiederum ist eine bildhafte Umschreibung des ursprünglichen Lebens an sich, mit Menschen, die hin- und herwuseln, lauten Ansagen, Rempeleien, Diebstählen usw. Der Verfassungsrichter (=Huhn) kennt sich in solchen Alltagsdingen überhaupt nicht aus. Für ihn ist das normale Leben ein fremder (Bahnhofs-)Käfig, nicht für ihn gebaut. So schnell er kann, flieht er in den Staub der weiten deutschen Rechtslandschaft, um dort wieder rumzupicken, während seine Mutti für ihn die Stullen schmiert, die Schuhe putzt und das Taschengeld auszahlt, kurz: den Bahnhofsvorsteher spielt, der den Alltag im Bahnhof des Lebens regelt.
Wo, wo ist der Herr Stationsvorsteh'r?
Wird dem Huhn
man nichts tun?
Eine Grippe hat die Mutti niedergestreckt, Chaos herrscht also im Alltag des Verfassungsrichters. Denn wenn der "Stationsvorsteher" nicht mehr da ist, gerät sein Leben aus den Fugen. Kehrt der Stationsvorsteher (=Mutti) nicht bald wieder, könnte dem Huhn (=Richter) durch die böse Umwelt ohne Vorsteher Böses widerfahren.
Hoffen wir es! Sagen wir es laut:
dass ihm unsre Sympathie gehört,
Hier nun endlich das Bekenntnis des Dichters zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, wie sie nicht zuletzt durch das deutsche Verfassungshuhn, äh, den deutschen Verfassungsrichter als oberstes Verfassungsorgan repräsentiert wird. Es ist eine der wichtigsten Lehren der Weimarer Republik, dass die Verfassung und ihre Organe nichts wert sind, wenn sie nicht vom Volk - also von uns als Rezipienten des Gedichtes - geachtet, wenn nicht gar geliebt werden.
selbst an dieser Stätte, wo es -
"stört"!
An dieser Stelle kann Morgenstern nicht länger seinen Hang zur Anthroposophie verleugnen. Er verneint die Ecken und Kanten des geschriebenen Rechts (Repräsentant: Das Huhn) sofern es mit dem Alltag (=der Bahnhofshalle) kollidiert. Als Anhänger der Lehre Rudolf Steiners bevorzugt M. Räume ohne Winkel, also rechtsfreie Räume, in denen Menschen waldorfschulengeprägt durch Umarmung ihre Konflikte lösen, statt sich wie rabiate Gesamtschüler in Querulantenmanier bis zum Bundesverfassungsgericht hochzuklagen.
Das Huhn ist eine - für Juristen leicht zu durchschauende - Metapher für den deutschen Verfassungsrichter, der täglich gefüttert wird, im übrigen den lieben langen Tag im Staub der deutschen Rechtslandschaft herumpickt, um nur ab und an mal ein Gnaden-Ei (=Urteil) zu legen, das bis dahin keiner vermisst hat, das aber trotzdem ab und an ganz gut schmeckt. (Dass auch manche verdorben sind, versteht sich von selbst.)
In der Bahnhofshalle, nicht für es gebaut,
geht ein Huhn
hin und her...
Die Bahnhofshalle wiederum ist eine bildhafte Umschreibung des ursprünglichen Lebens an sich, mit Menschen, die hin- und herwuseln, lauten Ansagen, Rempeleien, Diebstählen usw. Der Verfassungsrichter (=Huhn) kennt sich in solchen Alltagsdingen überhaupt nicht aus. Für ihn ist das normale Leben ein fremder (Bahnhofs-)Käfig, nicht für ihn gebaut. So schnell er kann, flieht er in den Staub der weiten deutschen Rechtslandschaft, um dort wieder rumzupicken, während seine Mutti für ihn die Stullen schmiert, die Schuhe putzt und das Taschengeld auszahlt, kurz: den Bahnhofsvorsteher spielt, der den Alltag im Bahnhof des Lebens regelt.
Wo, wo ist der Herr Stationsvorsteh'r?
Wird dem Huhn
man nichts tun?
Eine Grippe hat die Mutti niedergestreckt, Chaos herrscht also im Alltag des Verfassungsrichters. Denn wenn der "Stationsvorsteher" nicht mehr da ist, gerät sein Leben aus den Fugen. Kehrt der Stationsvorsteher (=Mutti) nicht bald wieder, könnte dem Huhn (=Richter) durch die böse Umwelt ohne Vorsteher Böses widerfahren.
Hoffen wir es! Sagen wir es laut:
dass ihm unsre Sympathie gehört,
Hier nun endlich das Bekenntnis des Dichters zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, wie sie nicht zuletzt durch das deutsche Verfassungshuhn, äh, den deutschen Verfassungsrichter als oberstes Verfassungsorgan repräsentiert wird. Es ist eine der wichtigsten Lehren der Weimarer Republik, dass die Verfassung und ihre Organe nichts wert sind, wenn sie nicht vom Volk - also von uns als Rezipienten des Gedichtes - geachtet, wenn nicht gar geliebt werden.
selbst an dieser Stätte, wo es -
"stört"!
An dieser Stelle kann Morgenstern nicht länger seinen Hang zur Anthroposophie verleugnen. Er verneint die Ecken und Kanten des geschriebenen Rechts (Repräsentant: Das Huhn) sofern es mit dem Alltag (=der Bahnhofshalle) kollidiert. Als Anhänger der Lehre Rudolf Steiners bevorzugt M. Räume ohne Winkel, also rechtsfreie Räume, in denen Menschen waldorfschulengeprägt durch Umarmung ihre Konflikte lösen, statt sich wie rabiate Gesamtschüler in Querulantenmanier bis zum Bundesverfassungsgericht hochzuklagen.
Donnerstag, 13.03.2008
Willy Brandt zum Mauerfall
"Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört" kommentierte SPD-Ehrenvorsitzender Willy Brandt 1989 den Mauerfall.


Mittwoch, 17.10.2007
TV zum Schießen
Bundestagspräsidenten Hermann Ehlers 1953 in einem Telegramm zum damals neuen TV-Programm:
„Sah eben Fernsehprogramm. Bedaure, daß Technik uns kein Mittel gibt, darauf zu schießen.“
„Sah eben Fernsehprogramm. Bedaure, daß Technik uns kein Mittel gibt, darauf zu schießen.“
Sonntag, 22.07.2007
Fritz rules
"Wenn dieser Mann noch lebte, stünden wir nicht hier."
Diesen Satz soll Napoleon Bonaparte beim Einzug der Franzosen in Potsdam am 24. Oktober 1806 angesichts eines Brieföffners von Friedrich II. gesprochen haben.
Diesen Satz soll Napoleon Bonaparte beim Einzug der Franzosen in Potsdam am 24. Oktober 1806 angesichts eines Brieföffners von Friedrich II. gesprochen haben.
Montag, 16.07.2007
Capitalist or Socialist?
| You Are 56% Capitalist, 44% Socialist |
![]() While you are definitely sympathetic to a free economy, you also worry about the less fortunate. Wealth and business is fine, as long as those who are in need get helped out too. You tend to see both the government and corporations as potentially corrupt. |
Mittwoch, 04.07.2007
Lupenreiner Demokrat Helmut Schmidt
Aus einem Stasiprotokoll über ein vertrauliches Gespräch des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt und Außenminister Hans-Dietrich Genscher mit dem evangelischen DDR-Bischof Albrecht Schönherr im Jahr 1981:
BK Schmidt (bezüglich damaliger offizieller DDR-Kritik am unruhigen Polen): "Ihr habt allen Grund, Eure Politik zu loben, sie funktioniert bei Euch und wenn das so ist, muss man das auch voller Stolz dem anderen sagen."
"Schmidt sagte weiter, dass er in Sorge darüber sei, was passiert, wenn in der VRP (Polen) Ruhe und Ordnung doch nicht eingehalten werden können und "marschiert werden muss". Das sei für Europa ganz schlimm, denn die Stimmung in Europa ... sei sehr propolnisch."
"Schmidt äußerte weiter, dass er es verstehen könne, wenn sich die Sowjetunion engagiert, denn sie muss als Führungsmacht ihren Laden reinhalten."
Zitate aus "IM Sekretär" von Ralf Georg Reuth
BK Schmidt (bezüglich damaliger offizieller DDR-Kritik am unruhigen Polen): "Ihr habt allen Grund, Eure Politik zu loben, sie funktioniert bei Euch und wenn das so ist, muss man das auch voller Stolz dem anderen sagen."
"Schmidt sagte weiter, dass er in Sorge darüber sei, was passiert, wenn in der VRP (Polen) Ruhe und Ordnung doch nicht eingehalten werden können und "marschiert werden muss". Das sei für Europa ganz schlimm, denn die Stimmung in Europa ... sei sehr propolnisch."
"Schmidt äußerte weiter, dass er es verstehen könne, wenn sich die Sowjetunion engagiert, denn sie muss als Führungsmacht ihren Laden reinhalten."
Zitate aus "IM Sekretär" von Ralf Georg Reuth
